Die Deutsche Börse veröffentlicht seit Anfang 1995 den Index VDAX. Dieser wurde von Quintec implementiert und in die Index-Maschine des Börseninformationssystems TPF integriert.
Der VDAX mißt die gegenwärtig vom Terminmarkt erwartete Schwankungsbreite des Deutschen Aktienindex auf Basis der impliziten Volatilität, die sich aus den Preisen verschiedener Serien von DAX-Optionen ergibt. Zur Kalkulation des Volatilitätsindex werden die Preise von maximal acht marktrepräsentativen at the money Kaufoptionen und Verkaufsoptionen von zwei Verfallterminen herangezogen. Mit Hilfe der Regressionsanalyse und der Black & Scholes Formel wird für jeden Verfalltermin eine Volatilitätszahl (Subindex) ermittelt. Der VDAX ergibt sich schließlich aus der Interpolation zwischen den Subindizes. Er wird in Prozent pro Jahr ausgedrückt.
Der Volatilitätsindex kann dazu benutzt werden, die erwartete Schwankungsbreite für den Deutschen Aktienindex, gemessen in DAX®-Punkten, innerhalb der nächsten 45 Tage zu ermitteln.
Von der Firma QUINTEC wurden folgende Leistungen erbracht:
- Design und die Implementierung des Berechnungsalgorithmus sowie die Integration in TPF von der Planung bis zur Produktionseinführung.
Programmiersprachen: | Oracle Pro*C/C++, SQL*Plus, |
Datenbanksystem: | Oracle 7 und Microsoft Access |
Betriebssystem: | AIX und Windows |
Realisierungsaufwand: | ca. 1 Mann-Jahr |
Auftraggeber: | Deutsche Börse Systems AG |



